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Wenn Backups Lebensretter sein könnten – aber wohin damit?

Dass wir regelmäßig empfehlen Backup-Sicherungen von Daten zu machen, dürfte schon hinlänglich bekannt sein. Immerhin ist dies die einzige Methode, die effektiv vor uns schützt.

Wie nun der aktuelle Vorfall von Schauspieler und Schriftsteller Gideon Hodge aus New Orleans zeigt, wäre es außerdem ratsam einen Satz der Sicherungskopien außer Haus zu bringen. Denn dann müsste man sich im Fall eines Hausbrandes – wie bei Hodge letzte Woche – nicht in Lebensgefahr begeben um die – in seinem Fall jedoch ungesicherten – Daten aus der Feuersbrunst zu retten.

Quelle: AP/NOLA.com The Times-Picayune

Übrigens: Eine auswärtige Sicherung der eigenen Daten kann auch bei Diebstählen oder Überschwemmungen und Murenabgängen vor vollständigem Datenverlust bewahren.

Bildquellen: AP/NOLA.com The Times-Picayune

Über die Ausfalls-Wahrscheinlichkeiten

Zu den statistischen Werten gibt es in den Datenblättern von Festplatten einige Anhaltspunkte, hierzu zählt unter anderem die „Mean Time Between Failure“s (MTBF) – zu Deutsch: die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen. Zu deren Berechnung lassen die Hersteller einige Hundert Festplatten unter Idealbedingungen – also ohne die realen Einflüsse wie Temperaturschwankungen oder physische Einwirkungen – eine gewisse Zeit laufen, um dann die aufsummierte Betriebsdauer durch die Ausfälle zu teilen. Hierbei entstehen nicht selten Angaben von über einer Million Stunden (dies wäre über ein Jahrhundert).

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Die 10 verrücktesten Datenrettungsfälle des Jahres 2015: Mensch, ärgere dich nicht!

Unverhofft kommt oft: Plötzlicher Datenverlust entsteht mitunter durch verborgene Risiken, mit denen absolut niemand gerechnet hat. Und die Folgen können fatal sein: Attingo Datenrettung bearbeitet jährlich tausende Datenrettungsfälle. Auch wenn man glauben könnte, dass die Techniker von Attingo Datenrettung schon alles gesehen haben, sind selbst sie immer wieder überrascht, unter welchen Umständen es zu Datenverlust kommen kann. Die 10 verrücktesten Datenrettungsfälle des Jahres 2015: Mensch, ärgere dich nicht! weiterlesen

Nach Stromausfall droht erhöhte Gefahr von Datenverlust

In den letzten Wochen kam es europaweit zu großflächigen Stromausfällen. Mitte März waren auch die Region Nord-Holland und Flevoland um Amsterdam, wo unsere niederländische Tochter Ihren Sitz hat, betroffen. Bei Unternehmen in einem großen Teil des Landes kam die Arbeit zum Erliegen. Glücklicherweise war der Stromausfall nach einigen Stunden wieder vorbei. Spannende Zahlen zu den gar nicht so seltenen Stromausfällen im deutschsprachigen Raum liefert der USV-Hersteller Eaton auf seiner Blackouttracker Website: Nach Stromausfall droht erhöhte Gefahr von Datenverlust weiterlesen

Gefahr von Datenverlust bei SSDs ohne Stromversorgung

Lange wurde schon darüber spekuliert, dass Flashspeicher kein sicheres Medium für die Datenarchivierung sind, wie es von manchen Marketing-Abteilungen der Hersteller angepriesen wurde. Nun haben wir dank einer Studie des Standardisierungsinstituts für Speicherzellen JEDEC Solid State Technology Association einen öffentlichen Beweis: Die Daten auf SSDs haben abhängig von der Betriebs- und Lagertemperatur unterschiedliche Lebenszeiten. Insbesondere stromlose Enterprise Modelle können ein echtes Risiko für die eigenen Dateien darstellen. Konstruktionsbedingt sind diese dafür konzipiert Daten, wie zum Beispiel Datenbanken, die regelmäßigen Änderungen unterliegen, schnell bereit zu stellen. Gefahr von Datenverlust bei SSDs ohne Stromversorgung weiterlesen

Gelöschte Daten selbst gerettet – oder doch gänzlich vernichtet!

Mein Kollege Max hat vor einigen Monaten bereits einmal einen Artikel über gelöschte Daten geschrieben. Da jetzt über die Weihnachtsfeiertage scheinbar nicht nur der Geburt Jesu Christi gedacht wurde, sondern auch wieder einige selbsterkorene Experten geboren wurden, muss ich das Thema wieder aufgreifen. Gelöschte Daten selbst gerettet – oder doch gänzlich vernichtet! weiterlesen

Abermals Cryptolocker und CryptoWall

Nachdem in den letzten Tagen wieder vermehrt erpresserische Trojaner bei Windows-Anwendern per Mail ihr Unwesen treiben und auch die österreichischen Medien über ein Jahr nach den ersten Vorkommnissen (wieder) davon berichten, will auch ich mich nochmals dieser Problematik widmen.

Zumeist kommen die Mails vermeintlich von Paketzustellern (DHL) oder Telekommunikationsanbietern (Deutsche Telekom, A1, Vodafone) und enthalten einen Link zu einem Virus verseuchten ZIP Archiv. Sobald man dieses dann aber entpackt hat, ist dem Cryptolocker oder seinem Zwilling CryptoWall auf dem eigenen Rechner Tür und Tor geöffnet. Abermals Cryptolocker und CryptoWall weiterlesen

Vorsicht vor betrügerischen Microsoft-Anrufen

Diesmal etwas ganz Anderes, das eigentlich auch nichts mit Datenrettung zu tun hat, aber gerade seine Wogen in Österreich hochtreiben lässt. Gestern Vormittag erhielt ich einen anonymen Anruf auf meinem Privathandy: „Good morning, this is Wiliam from Microsoft Technical Department“. Angeblich sei auf meinem privaten Computer ein stiller Virus eingedrungen, der allerdings Warnmeldungen an den Microsoft Support gesendet hat. Ich sollte doch sofort zu meinem Computer gehen damit er mir behilflich sein kann. Vorsicht vor betrügerischen Microsoft-Anrufen weiterlesen