RAID6 und RAID5 Systeme – Datenrettung bei RAID Systemen

RAID6 entwickelt sich langsamer als von vielen vermutet, aber nun doch zum Standard bei RAID-Systemen. Mittlerweile unterstützen die meisten Server RAID6 (wobei ein Hersteller, nachdem RAID6 bei dessen letzten Server Generation automatisch aktiv und auswählbar war, in der aktuellsten Server Generation extra Lizenzgebühren verlangt). Der Algorithmus von RAID6 ist deutlich komplexer als der von RAID5. RAID5 verwendet XOR (exclusive or), ein Datenträger darf bei RAID5 ausfallen ohne Verlust von Daten. Das technische Know-How bei der Rekonstruktion von RAID5 liegt unter anderem darin die dutzenden verschiedenen Implementierungen der Parity-Speicherung (XOR Prüfblöcke) zu reverseengineeren und in speziellen Soft- und/oder Hardwarelösungen zu implementieren, um den RAID5-Verbund simulieren zu können. Weiters muss bei einer Datenrekonstruktion herausgefunden werden, welcher Datenträger als erster ausgefallen ist, um den aktuellsten Stand der Daten extrahieren zu können.

Bei RAID6 wird die Sache deutlich komplizierter. Bei RAID6 können zwei Datenträger ausfallen, ohne dass es zu Datenverlust kommt. Die Implementierung ist deutlich komplizierter, einerseits wird auf das bewährte und von RAID5 verwendete XOR gesetzt, die zweite Prüfsumme muß jedoch sehr aufwendig über Polynome berechnet werden (z.B. Galois oder Fibonacci Polynome). Die Implementierung der Parity-Blöcke (bei RAID6 sind es per Streifen somit zwei Parity-Blöcke) ist wiederum vom Hersteller abhängig, somit ist tiefgreifendes Reverseengineering aller RAID6-Controller notwendig.

In vielen Fällen experimentieren Techniker bei Datenverlust bei RAID-System selber, bevor Sie einen professionellen Datenretter kontaktieren. Attingo Datenrettung schätzt dass in über 80% der Fälle der Schaden an RAID-Systemen größer wird, nachdem der eigentliche Fehler (z.B. Ausfall von mehreren Datenträgern, fehlerhafte Firmware, etc.) eingetreten ist. Die Aufgabe der Datenretter besteht nun neben der Analyse des RAID-Systemen auch darin, herauszufinden was nach dem ursprünglichen Fehler passiert ist: Sind Daten durch Rebuilds mit nicht korrekten Datenträger teilweise überschrieben worden, sind Datenträger getauscht worden, auf denen man eventuell noch Daten zurückrechnen kann, welche Datenträger sind in welcher Reihenfolge ausgefallen, etc.

Attingo Datenrettung hat Verfahren in Hard- und Software entwickelt, um RAID-Systeme unabhängig von der Komplexität (also egal ob drei oder neunzig Festplatten, egal ob einige hundert Gigabyte oder dutzende Terabyte) in extrem kurzer Zeit zu rekonstruieren. Diese Lösung beinhaltet das Know How von hunderten reverseengineerten RAID-Controllern in Soft- und und Hardware.

Die gute Nachricht: Attingo Datenrettung kann in über 98% der Fälle Daten von defekten RAID-Systemen rekonstruieren, und das im Bedarf rund um die Uhr, auch am Wochenende. Nur modernste Technik und Jahrzehnte lange Erfahrung bieten bei Datenrettung von RAID-Systemen höchste Sicherheit und Wiederherstellungsraten. Auch RAID-Systeme die vorher bei der Konkurrenz waren und dem Kunden mitgeteilt wurde „Datenrettung nicht möglich“ werden laufend bei Attingo Datenrettung doch noch erfolgreich gerettet.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Schreibe einen Kommentar